Selbstannahme / Selbstakzeptanz💁🏻‍♀️

Selbstannahme / Selbstakzeptanz

Die Selbstannahme, auch Selbstakzeptanz genannt bedeutet im Sinne der aristotelischen Mesotes- Lehre, dass das eigene Selbst angenommen wird. Dabei gilt es als Tugendhaft wenn eine gewisse Balance zwischen Selbstverleugnung und Selbstsucht gefunden wird.

Um glücklich sein zu können oder es werden zu können, sollte man folglich eine gewisse Selbstannahme vorweisen können.

Synonyme für Selbstannahme sind zum Beispiel Selbstliebe oder Selbstachtung. Um sich selbst annehmen zu können muss man sowohl die Fähigkeit zur Selbstkritik als auch einen Sinn für Humor und Gelassenheit haben.

Auch eine gewissen Lebensfreude kehrt mit der Selbstannahme ein her. Es ist wichtig das perfekte Maß zu finden, denn zu viel des Guten verursacht Arroganz und zu wenig bringt die ständige Suche nach Anerkennung mit sich. Man sollte schlussendlich in Maßen nicht in Mengen genießen.

Um sich selbst anzunehmen ist es enorm wichtig sich seiner Schwächen und Stärken bewusst zu werden.

Man sollte sowohl die guten Zustände und Eigenschaften seiner selbst annehmen als auch die etwas „schlechteren “ . Diese von uns negativ bewerteten Zustände der Angst, Selbstzweifel, Unsicherheiten der Selbstkritik und sogar des Selbsthasses gehören zu unserer Entwicklung dazu. Wir wachsen an eben diesen Dingen, diese als negativ und unerwünscht an zu sehen, ändert nichts an ihrer Existenz im Gegenteil. Diese Ablehnung der Zustände, Angewohnheiten und Eigenschaften sogt nur für mehr Unannehmlichkeiten. Stattdessen sollte man sich auch den Dunklen Farben der Farbpalette widmen, und sie bewusst wahrnehmen. Meist merken wir erst dann dass, diese Dinge doch nicht so abscheulich sind oder dass sie leicht zu umgehen sind. Wenn man alle Facetten seiner Selbst kennt, kommt man der Selbstliebe und Inneren Ruhe näher. Sich und seine Art und Weise nieder zu machen, bewirkt das Gegenteil.

Um euch selbst annehmen zu können könntet ihr die Dinge welche euch gut gefallen und gefördert gehören und die Dinge die euch missfallen verschriftlichen. Dabei sollte zwischen unveränderbar und veränderbar unterschieden werden.

Die veränderbaren Dinge könnt ihr mit der Zeit handhaben, während die unveränderbaren Dinge angenommen und akzeptiert werden sollten. Denn es bringt nur Leid mit sich unveränderbares krampfhaft verändern zu wollen.

Selbstannahme ist wichtig, denn solange du dich selbst ablehnst und unaufhörlich verändern willst, wirst du nicht glücklich werden und kannst auch nichts an dem ändern, das dich stört, da du zu sehr mit dem Selbstverachten beschäftigt bist.

Außerdem wird Selbstannahme oft missverstanden, Selbstannahme heißt NICHT, dass du alles an dir gut finden sollst, sondern dass du akzeptierst sollst, dass es nun einmal so ist wie es ist um zu innerer Ruhe zu finden🍀

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